Prävention
Das Engagement in Selbsthilfegruppen ist motiviert durch "Hilfe für sich selbst und andere". Die Bewältigungsarbeit der Mitglieder von Selbsthilfegruppen stärkt Eigenverantwortung und Selbstbestimmung. Sie unterstützt eine bessere Bearbeitung von Krankheiten und anderen gesundheitsrelevanten Problemen. Selbsthilfe wirkt gesundheitsfördernd durch gegenseitige Hilfe innerhalb der Gruppe im Sinne einer Verbesserung der psychosozialen Befindlichkeit und durch nach außen gerichtete Aktivitäten, insbesondere durch Beratungsleistungen für Gleichbetroffene. Die aktive Selbsthilfe hat eine erhebliche Bedeutung für Prävention und Gesundheitsförderung.
Die NAKOS veröffentlicht für die Selbsthilfe geeignete Materialien, Maßnahmen, Projekte und Praxisbeispiele zur Prävention. In verschiedenen Arbeitskreisen und Gremien verdeutlicht sie die präventive Wirkung eines Selbsthilfengagements und macht auf die besondere Bedeutung von Selbsthilfekontaktstellen als relevante Einrichtungen für Gesundheitsförderung und Prävention in regionalen Lebenswelten aufmerksam.
In: Robert-Koch-Institut (Herausgeber): Selbsthilfe. Bundesgesundheitsblatt Band 52, Heft 1/2009.






















