Selbsthilfe und Sponsoring
Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfekontaktstellen benötigen finanzielle Unterstützung für ihre Aufgaben. Die Mittel werden als Fördermittel von der öffentlichen Hand und von Krankenkassen zur Verfügung gestellt, aber auch als Sponsoring von Wirtschaftsunternehmen, Pharmafirmen, Heilmittelherstellern und Hilfsmittelherstellern, Banken oder als Spenden von Privatpersonen.
Die EFPIA (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations) Europäische Vereinigung der Pharmazeutischen Industrie und ihrer Verbände hat zum 1. Juli 2008 ihren überarbeiteten Kodex im Umgang zwischen der pharmazeutischen Industrie und Patientenorganisationen in Kraft gesetzt.
Weiterführende Informationen zum Thema:
Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.
Beitrag im NAKOS INFO 97 (Dezember 2008)
Beitrag im NAKOS INFO 97 (Dezember 2008)
Interview mit Prof. Dr. Englert (Deutsche ILCO e. V.) aus derZeitschrift "FORUM" der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (Ausgabe 04.2008 - Band 23)
Empfehlungen der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. im selbsthilfegruppenjahrbuch 2008
Umgang mit der Ökonomisierung des Gesundheitswesens – Hinweise und Erläuterungen.
Beitrag im Deutschen Ärzteblatt, Jg. 104, Heft 22 (1. Juni 2007)
Beitrag im Deutschen Ärzteblatt, Jg. 104, Heft 22 (1. Juni 2007)
Wichtigste Finanzierungsquellen sind neben Eigenmitteln Fördermittel der Krankenkassen siw Spenden und Bußgelder. Beitrag in NAKOS Studien l Selbsthilfe im Überblick 2 l Zahlen und Fakten 2008.
Workshop am 31.1.2007 im Haus der Techniker Krankenkasse Hamburg.
Beitrag von Dörte von Kittlitz im NAKOS INFO 90 (März 2007)
Beitrag von Dörte von Kittlitz im NAKOS INFO 90 (März 2007)
Beitrag von Karin Niederbühl in der Zeitschrift "Die Ersatzkassen" 02/2007
Die Studie der 'Selbsthilfefördergemeinschaft der Ersatzkassen', durchgeführt vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Gerd Glaeske, soll eine Grundlage schaffen, um die Problematik gemeinsam mit der Selbsthilfe zu diskutieren.
Die Studie der 'Selbsthilfefördergemeinschaft der Ersatzkassen', durchgeführt vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Gerd Glaeske, soll eine Grundlage schaffen, um die Problematik gemeinsam mit der Selbsthilfe zu diskutieren.
Pharmakonzerne entdecken Selbsthilfeorganisationen als lukativen Vertriebsweg. Beitrag von Martina Keller in DIE ZEIT Nr. 51 / 2006, 14.12.2006
der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe zum Umgang mit Wirtschaftsunternehmen bei gleichzeitiger Förderung durch die Krankenkassen und / oder ihrer Verbände nach § 20 Absatz 4 SGB V.
Auszug aus den Antragsunterlagen für die Förderung von Selbsthilfeorganisationen, Anlage 1d. Stand: Herbst 2006
Auszug aus den Antragsunterlagen für die Förderung von Selbsthilfeorganisationen, Anlage 1d. Stand: Herbst 2006
Ein zeitlicher Vergleich von Erhebungen der NAKOS zu den Jahren 1997, 2001, 2002 und 2004. Beitrag von Ralph Schilling im selbsthilfegruppenjahrbuch 2006.
Selbsthilfe-Büro Niedersachsen und Arbeitskreis Niedersächsischer Kontakt- und Beratungsstellen im Selbsthilfebereich. Beitrag im NAKOS INFO 87 (Juni 2006)
Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG). Leitlinien vom 22. Juni 2004, Gießen.
Hohe Verbandskosten lösen heftige Kritik der Mitglieder aus. Beitrag von Roland Bunzenthal. In: Frankfurter Rundschau online am 15.02.2006
Neufassung der Leitsätze der BAG SELBSTHILFE, mit dem FORUM im PARITÄTISCHEN gemeinsam erarbeitet und gebilligt (April 2006)
Selbsthilfegruppen von Patienten sollen offen legen, von wem sie Geld erhalten. Dies fordert Arne Schäffler von Transparency International. In: DIE ZEIT 19.05.2005 Nr. 21
Selbsthilfegruppen sind für Schwerkranke ein letzter Halt – dabei arbeiten sie oft mit
Pharmakonzernen zusammen und riskieren ihre Glaubwürdigkeit.
Beitrag von Martina Keller. In: DIE ZEIT 19.05.2005 Nr. 21
Pharmakonzernen zusammen und riskieren ihre Glaubwürdigkeit.
Beitrag von Martina Keller. In: DIE ZEIT 19.05.2005 Nr. 21
Ein Vorschlag zur Deklaration von Interessenkonflikten in der Medizin. Beitrag von Klaus Lieb, David Klemperer, Klaus Koch et al. im Deutschen Ärzteblatt, Jg. 108, Heft 6 vom 11.02.2011, A 256-260 (Link zum Online-Artikel)
Die Pharma-Kampagne ist eine Aktion der Bundeskoordination Internationalismus (BUKO), einem Zusammenschluss von 130 Dritte Welt Aktions- und Solidaritätsgruppen in Deutschland. Die Pharma-Kampagne wurde mit dem Ziel gegründet, die Aktivitäten der deutschen Pharmaindustrie in der Dritten Welt zu untersuchen. Durch gezielte Aktionen und fundierte Aufklärung der Öffentlichkeit wollen wir Veränderungen herbeiführen. Die Pharma-Kampagne feiert im Jahr 2011 ihr 30-jähriges Jubiläum.
Urteil des Bundesfinanzhofes zur Umsatzsteuerpflicht von Sponsoringaktivitäten beziehungsweise deren Zugehörigkeit zum (steuerpflichtigen) "Wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb" eines gemeinnützigen Vereins vom 7.11.2007
Nicht immer sind Patienten-Selbsthilfegruppen unabhängig. Einige Organisationen sind nicht nur von den finanziellen Zuwendungen der Pharmaindustrie abhängig.
Artikel von Klaus-Peter Görlitzer in der taz am 4.1.2008
Artikel von Klaus-Peter Görlitzer in der taz am 4.1.2008
Artikel von Martina Merten und Samir Rabbata in: Deutsches Ärzteblatt 46 vom 16.11.2007, Seite A 3157 -3162
gemeinsam verabschiedet von der BAG SELBSTHILFE und dem FORUM chronisch kranker und behinderter Menschen im PARITÄTISCHEN am 23. März 2006





















